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Samstag, 31.07.2021

Höchstwerte bis 46 Grad

Waldbrände in Urlaubsländern

Heftige Waldbrände und Dauerhitze von 40 Grad und mehr machen den südlichen Urlaubsländern weiterhin schwer zu schaffen. Besonders betroffen sind die Länder Türkei, Italien und Griechenland. Einige Regionen wurden zu Katastrophengebieten erklärt.

Feuerwehrleute kämpfen in der türkischen Stadt Antalya gegen die Flammen. Bild: dpa

Die türkischen Einsatzkräfte kämpften den vierten Tag in Folge gegen massive Waldbrände im Land. Besonders schlimm wüteten die Brände an der türkischen Mittelmeerküste. Dort wurden Regionen in fünf Provinzen zu Katastrophengebieten erklärt. Starke Winde erschwerten die Löscharbeiten. Viele Gebiete wurden evakuiert und Touristen mit Booten in Sicherheit gebracht.

Bisher sind mindestens zehn Brandherde noch aktiv, darunter drei in der beliebten Urlaubsregion Antalya. Die Brände in der Türkei haben bislang nach offiziellen Angaben fünf Todesopfer gefordert.

Auf der beliebten Urlaubsinsel Sardinien steigen große Rauchwolken in den Himmel. Bild: dpa

Auch in Italien hatten die Feuerwehren binnen 24 Stunden mehr als 800 Einsätze im Kampf gegen lodernde Waldbrände. Auf der Urlaubsinsel Sardinien richteten die Flammen im Westen große Schäden an. Auf Sizilien rückten die Retter 250 Mal aus.

Im Osten der beliebten Urlaubsinsel brannte es am Freitag vor den Toren der Küstenstadt Catania. Dicker Rauch zog über zahlreiche Wohnhäuser. Der Flughafen Catanias musste kurzzeitig den Betrieb einstellen. Der Küstenwache zufolge brachten die Behörden ungefähr 170 Menschen aus der Gegend um Catania in Sicherheit, die von den Flammen eingeschlossen waren und an den Strand flüchteten. Die Hitzewelle wird auf Sizilien voraussichtlich noch bis zum 6. August andauern.

Griechenland wird ebenfalls von einer starken Hitzewelle heimgesucht. Die Thermometer zeigen am Wochenende und die ganze kommende Woche tagsüber bis zu 46 Grad an. Auf Rhodos sind am kommenden Dienstag Spitzenwerte um 44 Grad möglich. Nachts gibt es besonders in den Ballungszentren kaum eine Abkühlung mit Tiefstwerten über 30 Grad. Der griechische Zivilschutz wurde nach einer Krisensitzung in Alarmbereitschaft versetzt. Die Städte öffneten klimatisierte Hallen für Einwohner, die zu Hause keine Klimaanlage haben.

Die TemperaturRadar-Animation zeigt, wie heiß es am Dienstag wird.

Arbeiten im Freien sollten so weit wie möglich reduziert werden. Wann die Hitzewelle dort nachlassen wird, ist noch unsicher.

(Ein Bericht von Sebastian Keßler aus der WetterOnline-Redaktion mit Material von dpa)

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