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Mittwoch, 13.02.2019

Folge des Dürre-Sommers 2018

Wald leidet unter Trocken-Stress

Der Wald in vielen Teilen Deutschlands leidet noch immer unter der Trockenheit des vergangenen Jahres. Der Wasserhaushalt reguliert sich zwar, es ist aber weiter Niederschlag nötig. Auch auf die Tauphasen am Ende des Winters kommt es dabei an.

Auch wenn man es ihm derzeit nicht ansehen mag: Der Wald hat noch immer unter dem Dürre-Sommer 2018 zu leiden.

Nach Angaben der Landesanstalt Thüringenforst ist die Situation nach dem extrem trockenen Jahr 2018 vielerorts weiter angespannt. Alle Waldquellen führen zwar wieder Wasser, allerdings fließt es deutlich schwächer als in den Wintermonaten vergangener Jahre. "Was unsere heimischen Waldböden jetzt brauchen, sind winterliche Schneelagen mit langsamen Tauphasen, in denen ein Großteil des Niederschlags ungestört bis in tiefere Bodenschichten versickern kann", sagte Thüringenforst-Vorstand Volker Gebhardt.

Waldböden sind allgemein zwar gute Wasserspeicher, sie brauchen aber nach regenarmen Perioden länger als etwa Ackerböden, um ihre Bodenwasserspeicher wieder aufzufüllen. Dahingehend sind die Bäume noch unterversorgt. Dies führt auch dazu, dass Forstschädlinge wie Borkenkäfer, aber auch bestimmte Pilze die so gestressten Bäume erfolgreicher angreifen können.

(WO/dpa)

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