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14-Tage-Wetter Österreich: Tiefs geht Luft aus

09:30
27. November 2022

Kaltstart in den Advent
14-Tage-Wetter: Tiefs geht Luft aus

Eine Webcam zeigt Berge, Täler und Siedlungen. Nach den letzten Schneefällen ist alles weiß.Einen Monat vor Weihnachten sieht es hier am Wilden Kaiser bereits winterlich aus. Viel Schnee kommt jetzt aber nicht mehr nach. © foto-webcam.eu

Die Tiefdruckgebiete hatten zuletzt ihren Spaß – nun geht ihnen aber mehr und mehr die Luft aus. Über Mitteleuropa stellt sich zunehmend schwacher Hochdruckeinfluss ein. In der ersten Adventwoche könnte wieder ein Mittelmeertief mitmischen.

Der Winter hat zuletzt auch in den tiefen Lagen für ein erstes Ausrufezeichen gesorgt. Bis zum Wochenende ziehen von Westen her noch weitere Regen- und Schneefronten heran. Sehr viel Niederschlag wird es aber nicht geben.

Das erste Adventwochenende startet nördlich der Alpen unbeständig mit etwas Regen und ab 1000 Meter Höhe Schnee. Der Besuch am Christkindlmarkt am Sonntag geht dann in ganz Österreich trocken über die Bühne. Während sich im Flach- und Hügelland teils zäher Nebel hält, scheint auf den Bergen meist die Sonne.

Der erste Wintergruß beschert den Wintersportorten einen guten Saisonstart und die ersten Skigebiete öffnen langsam ihre Pforten. Auf den Bergen liegt derzeit zwischen 30 und 50 Zentimeter Schnee. Im Hochgebirge sind es sogar bis zu 90 Zentimeter, wobei die Hälfte allein in den letzten drei Tagen zusammengekommen ist.

Kalter Start in den Advent

In der kommenden Woche haben wir es zunächst mit einer flachen Druckverteilung zu tun. In der Höhe erreicht uns zwar mildere Luft, die sich aber nicht bis zum Boden durchsetzen kann. Diese Inversion sorgt für viel Nebel und Hochnebel in den Niederungen und wenig Chancen auf Sonne. Mehr als 5 Grad sind hier kaum möglich. In den alpinen Lagen sieht es hingegen freundlicher und mit bis zu 10 Grad auch milder aus.

Ein Wetterkarte zeigt Hochdruckgebiete und Tiefdruckgebiete in EuropaMitte nächster Woche könnte ein Italientief näher zu uns kommen. Die Unsicherheiten sind aber noch groß. Das Hoch über Russland bringt uns kältere Luft näher.

Zum Monatswechsel könnte uns von Italien her ein Tiefdruckgebiet erreichen. Das würde weiteren Regen und Schnee vor allem für die Alpensüdseite bedeuten. Diese Entwicklung ist aber noch unsicher, denn andere Modelle sehen das Tief deutlich weiter südlich.

Anschließend liegt der Alpenraum wohl in der Übergangszone zwischen milder Atlantikluft im Westen und sehr kalter Kontinentalluft im Osten. Welche Luftmasse sich durchsetzen wird, ist derzeit noch völlig offen.

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