Wegen der anhaltenden Hitze sind mehrere AKW vom Netz genommen worden.
Die Hitzewelle macht der Stromversorgung zu schaffen: In Frankreich und der Schweiz wurden insgesamt vier Atomkraftwerke vorübergehend abgeschaltet, weitere Anlagen laufen nur mit reduzierter Leistung.
Der Grund ist das ungewöhnlich warme Wasser in den Flüssen. Es wird zur Kühlung der Reaktoren genutzt und anschließend wieder in den Fluss geleitet. Dadurch erwärmt sich das Wasser zusätzlich.
Genau das kann für die Natur zum Problem werden. Bei den derzeit hohen Wassertemperaturen geraten Fische und andere Wasserlebewesen zunehmend in Hitzestress. Um die Ökosysteme zu schützen, gelten deshalb Grenzwerte: Wird das Flusswasser zu warm, dürfen Atomkraftwerke es nicht mehr zur Kühlung nutzen.