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Heftige Wetterkapriolen in den USA

Ein Schneesturm tobte am Mittwoch im US-Bundesstaat Wyoming. Bild: dpa.
Ein heftiger Wintersturm hat im Mittleren Westen der USA zu teils extremen Wetterverhältnissen geführt. Der Sturm hat Wetterelemente aller vier Jahreszeiten auf engstem Raum zusammengeführt: Schneetreiben, Frühlingsregen, schwere Gewitter mit Tornados und Überschwemmungen und großräumigen Sturm.
Innerhalb von nur 24 Stunden sank der Luftdruck im Zentrum des verantwortlichen Tiefs um 33 Hektopascal. Amerikanische Meteorologen sprechen bei so heftigen Entwicklungen von einer sogenannten "Bombogenese", einer Wetterbombe. Dass sie sich über Land statt über Wasser abspielte, ist auch in den USA sehr selten.
Extreme Tiefentwicklung über den USA: Warme und feuchte Luftmassen aus dem Süden treffen direkt auf kalte Luftmassen aus Kanada.
Im Bereich der Frostluft an der Nordwestseite des Sturmes bildeten sich von Colorado bis nach Minnesota massive Schneestürme. In Nebraska und Wyoming fielen verbreitet 30 bis 60 Zentimeter Neuschnee. Dabei wurde am Flughafen Denver eine Rekordböe von 128 Kilometer pro Stunde registriert, das ist volle Orkanstärke.
Auf der warmen Seite des Sturms bildeten sich dagegen über Texas heftige Gewitter mit orkanartigen Böen. In Dallas wurden sogar erstmals seit 1995 Orkanböen registriert. Der Sturm richtete große Schäden an. Mehr als 150.000 Haushalte waren ohne Strom. In Amarillo wurden sogar LKW auf der Autobahn umgeweht.
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