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Wassermangel wird größer
Historische Trockenheit

Eine Gruppe heller Rinder liegt dicht beieinander im trockenen Gras einer Weide. Im Hintergrund stehen grüne Bäume und Sträucher.
Im Nordosten Österreichs sind einige Weiden bereits komplett ausgedörrt.

Die seit dem Frühjahr herrschende Trockenheit hat sich in den vergangenen Wochen weiter verschärft. Mittlerweile nimmt sie historische Ausmaße an und hinterlässt in sämtlichen Bereichen Spuren.

Besonders hart trifft es die Landwirtschaft: Vor allem bei Kartoffeln und Grünfutter fallen die Ernten massiv kleiner aus. Auf den Almen geht zum einen das Wasser aus, zum anderen müssen bereits Wintervorräte verfüttert werden, da kaum noch Gras nachwächst.

Auf der Donau und dem Bodensee kommt es wegen Niedrigwasser zu ersten Einschränkungen im Schiffsverkehr. Sorgen bereitet auch das Grundwasser: Rund 90 Prozent der Messstellen melden niedrige oder sehr niedrige Pegel.

Die Trinkwasserversorgung ist zwar nirgends gefährdet. Viele Gemeinden in der eigentlich wasserreichen Alpenrepublik müssen den Verbrauch aber einschränken und bestimmte Nutzungen verbieten.

Seit Jahresbeginn deutlich weniger Niederschlag als im langjährigen Mittel

StadtJahr 2026Anteil am langjährigen Mittel
Salzburg332 l/m²52 %
Linz287 l/m²62 %
Wien248 l/m²66 %
Bregenz570 l/m²70 %
Klagenfurt 395 l/m²90 %
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