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Klimapolitik: Kanzlerin Merkel für CO2-Preis

Braunkohle-Kraftwerke emittieren bei der Kohle-Verbrennung besonders viel CO2. Sichtbar ist das klimaschädliche Gas allerdings nicht. Über den Kühltürmen der Kraftwerke sind nur Wasserdampfwolken zu sehen. Bild: dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel hält einen CO2-Preis für den effizientesten Weg, um Deutschlands Klimaziele für das Jahr 2030 zu erreichen. Im Gegenzug müsse aber eine soziale Ausgewogenheit beachtet werden, sagte Merkel am Freitag in Berlin. Bislang hatte sie sich zu diesem Thema nicht eindeutig positioniert.
Das Klimakabinett der Bundesregierung werde am 20. September über ein Maßnahmenpaket entscheiden, ergänzte die Bundeskanzlerin. Es gehe darum, wie die Klimaziele volkswirtschaftlich am effizientesten erreichbar seien und wie die Gesellschaft mitgenommen werden könne.
Das Klimakabinett verhandelt derzeit über ein umfassendes Paket, um den Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland schneller zu senken. Es geht dabei um Förderprogramme, neue Vorgaben und einen CO2-Preis, der den Ausstoß von CO2 im Verkehr und beim Heizen verteuern soll.
In Freiburg demonstrierten am Freitag rund 7500 Menschen für eine bessere Klimapolitik. Bild: dpa
Derweil demonstrierten am Freitag im Rahmen der Fridays for Future-Proteste wieder Tausende Menschen für mehr Klimaschutz. Allein in Freiburg und Karlsruhe zählte die Polizei mehr als 8500 Teilnehmer. Demonstrationen für eine bessere Klimapolitik gab es auch in Stuttgart, Mannheim und Pforzheim.
In Berlin zog es laut Organisatoren zwischen 3000 und 4000 Teilnehmer an dem Sommerferien-Tag zu einer Kundgebung in den Invalidenpark. Bereits zum zweiten Mal kam auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg zu einem Klimaprotest in die Hauptstadt.
(WO/dpa)
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