Für Mitte Jänner liegt eher wenig Schnee auf den Bergen. In den meisten Regionen findet man zurzeit nur 50 bis 70 Prozent der Schneemenge, die sich aus dem Mittel der letzten rund 30 Jahre ergibt.
Zudem ist zur Enttäuschung von Schneefans bis auf Weiteres nicht mit einem nennenswerten Nachschub der weißen Pracht auf der Alpennordseite zu rechnen. In den Südalpen steigen die Chancen auf Neuschnee immerhin ab dem nächsten Wochenende etwas an.
Zunächst sorgt ein riesiges blockierendes Hochdruckgebiet über Osteuropa und Russland dafür, dass Tiefs entweder weit draußen auf dem Nordatlantik bleiben oder in den Mittelmeerraum wandern.
Gegen Ende der neuen Woche rücken Tiefs zwar immerhin wieder bis zu den britischen Inseln vor, ihre Wetterfronten erreichen den Alpenraum aber wenn überhaupt nur in abgeschwächter Form.