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Rückblick
Trockenster Frühling seit Messbeginn

Wetterkarte von Österreich mit Temperaturen
Die höchste Temperatur in diesem Frühling wurde in Lienz gemessen.

Der abgelaufene Frühling hat kontrastreiches Wetter gebracht: Von letztem Schnee zu den Eisheiligen bis hin zu großer Hitze. Über allem schwebte aber die langanhaltende Trockenheit.

Seit Beginn der regelmäßigen Niederschlagsmessung gab es noch nie ein trockeneres Frühjahr (März, April, Mai) als das vergangene. Die trockensten Regionen waren das Innviertel und der Flachgau. Dort fiel nur ein Fünftel der durchschnittlichen Niederschlagsmenge.

Ort (Bundesland)Extremwerte (Datum)
Höchste TemperaturLienz (T), Haiming (T)33,3 Grad (26. Mai)
Tiefste Temperatur Lech (V) -15,0 Grad (28. März)
Nassester OrtRudolfshütte (S)309 L/qm
Trockenster OrtMattighofen (OÖ), Aspach (OÖ)35 L/qm
Sonnenreichster OrtPodersdorf (B)755 Stunden

Mit einer Abweichung von plus 1,2 Grad landete das Frühjahr 2026 auf Platz sechs der Messgeschichte. Ende März und Mitte Mai gab es zwar kühlere Abschnitte mit Schneefall, aber die überdurchschnittlich warmen Perioden dominierten. Für einen heißen Schlusspunkt sorgte die außergewöhnliche Hitzewelle Ende Mai mit neuen Rekorden.

Schon gewusst?

In Lienz wurde mit 33,3 Grad ein neuer Extremwert für den Mai aufgestellt. Außerdem gab es dort mit acht Hitzetagen einen weiteren Rekord für den Mai.

Die stabilen Hochdruckwetterlagen mit trockener Luft führten zu einem satten Plus beim Sonnenschein. Im Mittel über das ganze Land schien die Sonne 15 Prozent häufiger als im langjährigen Durchschnitt. Die sonnenreichste Region war der Seewinkel.

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