In der Nacht auf den Donnerstag hat in Gloggnitz in Niederösterreich die Erde gebebt. Die Erschütterungen wurden auch in den Bundesländern Steiermark, Burgenland, Wien und Oberösterreich wahrgenommen.
Im Raum Gloggnitz in Niederösterreich hat sich in der Nacht auf den Donnerstag ein Erdbeben der Stärke 4,5 ereignet. Das Beben war im Bereich des Epizentrums stark spürbar, über 100 Schadensmeldungen liegen vor.
Schreckmoment am 1. Februar 2024 um 2:59 Uhr: In Gloggnitz, rund 26 Kilometer Luftlinie von Wiener Neustadt in Niederösterreich entfernt, bebte die Erde mit einer Magnitude von 4,5. Das Beben war im Bereich des Epizentrums stark spürbar.
Personen berichten, dass sie aufgewacht sind. Das Erdbeben wurde teilweise durch deutliches Rütteln wahrgenommen. In der Nähe zum Epizentrum liegen Meldungen vor, dass sich Gegenstände bewegt haben. So haben Kästen gewackelt und Gläser geklirrt.
Über 100 Gebäudeschäden gemeldet
Darüber hinaus gibt es derzeit 130 Schadensmeldungen. Nach Auskunft der GeoSphere Austria wurden bisher keine größeren Schadensfälle gemeldet. Als Schaden wird beispielsweise auch ein Haarriss im Verputz verzeichnet.
Erdbeben, die Gebäudeschäden verursachen, treten in Österreich in sehr unregelmäßigen Abständen auf. Im statistischen Mittel ereignet sich alle zwei bis drei Jahre ein solches Beben. Ende März 2023 verursachten Erdstöße im Raum Gloggnitz ebenfalls leichte Gebäudeschäden.
Erdbebenserie in Tirol
In den vergangenen Wochen bebte die Erde im Tiroler Unterland immer wieder mal. Mehr als 20 Beben waren stark genug, um von der Bevölkerung wahrgenommen zu werden. Auch in den angrenzenden Bundesländern Salzburg und Bayern waren die Erdstöße spürbar.