"Sonne tanken“ – selten passt eine Redewendung so gut zu einem Bedürfnis wie in diesen Tagen. Die ersten Frühlingsstrahlen wirken wie eine Energiequelle.
Sonnenschein und Temperaturen im zweistelligen Bereich wecken nicht nur die Natur aus dem Winterschlaf, sondern auch uns – und das ist keine Einbildung. Mehr Licht aktivieren im Körper ganz konkrete Prozesse:
Die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin wird gehemmt.
Die Aktivität des Botenstoffs Serotonin nimmt zu.
Sonne speichern, ist das möglich?
Gewissermaßen ja. Zwar kann der Körper Sonnenlicht nicht "auf Vorrat" aufnehmen, wohl aber das daraus gebildete Vitamin D. UV-B-Strahlen setzen seine Synthese in der Haut in Gang und es kann im Fett- und Muskelgewebe zwischengespeichert werden.
Schon gewusst?
Im März beginnt die körpereigene Vitamin-D-Produktion erst nach und nach, denn der Einfallswinkel der Sonnenstrahlen ist noch flach. Dadurch verlängert sich ihr Weg durch die Ozonschicht und ein Großteil der UV-B-Strahlung wird herausgefiltert.
Wie viel Sonne der Körper braucht, um ausreichend Vitamin D zu produzieren, erfährst du hier: