Der Winter 2025/26 hat viele verschiedene Gesichter gezeigt. Zeitlich und regional begrenzt erinnerte er sogar an alte Zeiten.
In den östlichen Landesteilen war der Winter im Vergleich zu denen der jüngeren Vergangenheit eher einer von der strengeren Sorte. Das hat gleich mehrere Gründe:
Erstens war der Jänner dort der generell kälteste Wintermonat seit 9 Jahren. Zweitens hat sich aufgrund ungewöhnlich vieler Inversionswetterlagen die Sonne über den gesamten Winter hinweg sehr selten gezeigt.
Und drittens kam es zu mehreren Eisregen-Ereignissen sowie Mitte Februar zwischen Wien und der Südsteiermark zu den kräftigsten Schneefällen seit Jahren.
Trotz der ungewohnten Kälte im Jänner fiel der Winter österreichweit 1,2 Grad milder aus als im Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020. Betrachtet man nur das Bergland und den Westen, fällt das Plus noch deutlicher aus.
Lange Zeit wenig Schnee auf den Bergen
Über die meiste Zeit hinweg war es zudem deutlich trockener als im Mittel. Das zeigte sich vor allem am wenigen Schnee und der vielen Sonne auf den Bergen. Immerhin hat der nasse Februar die schlechte Niederschlagsbilanz des Gesamtwinters am Ende zumindest etwas aufgebessert.