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14:31
7. Februar 2023

So schön ist der Winter
Hier liegt der meiste Schnee

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Körbersee - © foto-webcam.eu

Die heimische Bergwelt präsentiert sich passend zu den Semesterferien von der schönsten Seite. In den meisten Wintersportorten liegt ausreichend Schnee. Im langjährigen Vergleich ist mancherorts allerdings noch Luft nach oben.

Die großen Schneefälle in der vergangenen Woche haben den heimischen Winterdestinationen gut getan. Zwischen einem und eineinhalb Meter Neuschnee sind im Nordstau der Alpen gefallen, lokal sogar noch mehr. Damit ist die restliche Saison in vielen Skigebieten bis zu den Osterferien gesichert.

In der Fotostrecke von oben können Sie sich aktuelle "Guster-Bilder" aus verschiedenen Orten und Regionen holen.

Mehrere Schneefallereignisse im neuen Jahr

Nach der extremen Schneearmut um den Jahresbeginn in vielen Skiorten sieht die Lage nun deutlich besser aus. Wir haben Anfang Jänner aus Saalbach in Salzburg über den Schneemangel berichtet, der dem gesamten Alpenraum zu schaffen machte. In vielen Regionen konnte nur noch auf weißen Bändern in einer grünen Landschaft Skigefahren werden.

Aktuelle Schneehöhen in den SkigebietenMehr erfahren

Im neuen Jahr gab es vor allem drei intensive Schneefallereignisse. Mitte und gegen Ende Jänner bekam der Süden eine satte Portion Neuschnee ab. Bis in tiefe Lagen schneite es dort mehrere Zentimeter. In einigen Regionen kamen sogar um 1 Meter der weißen Pracht zusammen.

Anfang Februar war dann die Alpennordseite dran. Große Neuschneemengen innerhalb von nur wenigen Tagen und stürmischer Wind sorgten für einen Anstieg auf die zweithöchste Lawinengefahrenstufe. Orte versanken regelrecht im Schnee, mehrere Wintersportler verloren bei Lawinenabgängen ihr Leben.

Langjährige Schneehöhenvergleiche

Trotz des kürzlich gefallenen Neuschnees liegt der Jahreszeit entsprechend nicht überall ausreichend der weißen Pracht, wie ein Blick auf langjährige Vergleiche zu den Schneehöhen zeigt. Für weitere Stationsgrafiken in der Fotostrecke einfach nach rechts wischen. Dargestellt sind in dunkelblau beziehungsweise in pink die aktuellen Schneehöhen im Vergleich zu den langjährigen Mittelwerten.

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In Obertauern liegt mit eineinhalb Meter Schnee derzeit leicht überdurchschnittlich viel für die Jahreszeit. - © Lawinenwarndienst Salzburg
10:09
7. Februar 2023

Erdbebenkatastrophe
Über 5000 Tote in der Türkei und Syrien

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Mindestens drei heftige Erdbeben mit einer Stärke zwischen 7,0 und 7,7 haben im Südosten der Türkei und im Norden Syriens massive Schäden hinterlassen, wie hier in der Millionenstadt Adana. - © dpa

Gleich mehrere verheerende Erdbeben haben den Südosten der Türkei und Nordsyrien erschüttert. Ein Erdstoß der Stärke 7,7 und Dutzende starke Nachbeben hinterließen enorme Zerstörungen. Über 5000 Menschen kamen bei den Beben mindestens ums Leben. Die Opferzahlen werden jedoch voraussichtlich noch weiter steigen.

Mehrere gewaltige Erdstöße haben am Montag im Südosten der Türkei und in Nordsyrien große Schäden angerichtet. Das Epizentrum des ersten schweren Bebens lag nahe der Stadt Gaziantep unweit der Grenze zu Syrien.

Das Hauptbeben hatte eine Stärke von 7,7. Es ereignete sich am Montag um 2:17 Uhr in nur 10 Kilometer Tiefe. Gegen Mittag folgte ein weiterer Erdstoß der Stärke 7,5 in derselben Region.

Mehrere Provinzen sind betroffen, Tausende Gebäude stürzten ein. Aus dem ganzen Land wurden Rettungsteams zusammengezogen. Bisher kam es zu über 240 Nachbeben.

Offiziellen Meldungen zufolge starben bei den Beben in der Türkei und Syrien bereits über 5000 Menschen, über 23.500 weitere wurden verletzt. Tausende Verschüttete konnten auch noch lebend aus den Trümmern gerettet werden.

Auch im Nordwesten Syriens stürzten zahlreiche Gebäude ein, Menschen wurden unter den Trümmern begraben. Das genaue Ausmaß der Katastrophe ist immer noch nicht absehbar. Die Zahl der Opfer muss wahrscheinlich weiter nach oben korrigiert werden.

Weitere starke Nachbeben

Wegen Dutzender Nachbeben verbrachten die Menschen die Nacht- und Frühstunden trotz Schnee, Regen und Kälte im Freien. Viele können auch nicht in ihre Häuser zurück, weil diese eingestürzt sind.

BebenWie im WetterRadar zu sehen ist, machen Schnee, Regen und Kälte den von den Erdstößen betroffenen Regionen zusätzlich zu schaffen.

Der Flughafen im südtürkischen Hatay wurde teilweise zerstört. Der Asphalt der Landebahn schob sich durch den Druck des Bebens zusammen und platzte auf. Flugzeuge können dort vorerst nicht mehr starten oder landen. Beinahe die Hälfte der Stadt liegt in Trümmern. Hilfe aus vielen anderen Ländern ist bereits unterwegs.

Aufgrund der bereits massiv vorgeschädigten Infrastruktur ist von weiteren, schweren Schäden und von noch mehr Opfern auszugehen. Ebenfalls zu spüren waren die Erschütterungen der Erdbeben in Israel, dem Libanon, auf Zypern und im Irak.

Stärkste Erdbeben seit Jahrzehnten

Experten der Erdbebenwarte Kandilli in Istanbul sprechen vom stärksten Erdbeben in der Türkei seit Jahrzehnten. Nach Angaben von EU-Vertretern war es eines der stärksten in der Region in mehr als 100 Jahren. Das Land ist immer wieder von schweren Erdbeben betroffen.

In den betroffenen Regionen grenzen zwei der größten Kontinentalplatten aneinander: die afrikanische und die eurasische. Der größte Teil der türkischen Bevölkerung lebt faktisch in ständiger Erdbebengefahr. Am Montag ereigneten sich die zahlreichen Erdbeben entlang einer von Südwest nach Nordost verlaufenden Bruchzone.

Bei einem der folgenschwersten Beben der vergangenen Jahre waren im Oktober 2020 in Izmir mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen.

Bereits im Jahr 1999 war die Türkei von einer der schwersten Naturkatastrophen in ihrer Geschichte getroffen worden: Ein Beben der Stärke 7,4 in der Region um die nordwestliche Industriestadt Izmit kostete mehr als 17.000 Menschen das Leben. Für die größte türkische Stadt Istanbul erwarten Experten in naher Zukunft ebenfalls ein starkes Beben.

(WO/APA)

09:20
7. Februar 2023

Vielfach strenger Frost
Klirrende Kälte bis minus 25 Grad

TemperaturRadar-Ausschnitt vom Waldviertel von DienstagfrühAn einer Wetterstation im Waldviertel war es Dienstagfrüh bitterkalt, wie das TemperaturRadar zeigt. Auch im Umland wurden um minus 10 Grad gemessen.

Warm Anziehen ist das Motto in diesen Tagen. Der Dienstagmorgen war im ganzen Land frostig. Im Waldviertel und in höher gelegenen Alpentälern gab es Temperaturen um minus 20 Grad.

Eine bitterkalte Nacht liegt hinter uns. Verbreitet ist das Quecksilber in den vergangenen Stunden unter 0 Grad gesunken. In allen Bundesländern gab es strengen Frost mit Werten unter minus 10 Grad. Die Ausnahme war Wien, dort zeigte das Thermometer minus 9,8 Grad an.

In Schwarzau im Freiwald (Waldviertel) auf 788 Meter Höhe verzeichnete die Wetterstation sogar knapp minus 25 Grad. Das ist die bisher tiefste Temperatur in diesem Winter, die in einem bewohnten Ort gemessen wurde.

Was ist strenger Frost?Mehr erfahren

Aber auch in anderen Regionen, die regelmäßig für extreme Tiefstwerte bekannt sind, gab es sehr strengen Frost. Alle drei Wetterstationen im Lungau sind unter den Top 5 der bewohnten Regionen zu finden. Der Lungau wird oftmals auch als der Gefrierschrank Österreichs bezeichnet, weil auf dem Hochplateau auf über 1000 Meter Höhe vielfach tiefe Temperaturen gemessen werden.

Folgende Tabelle zeigt die tiefsten Minimawerte von Dienstagfrüh:

OrtSeehöheTiefstwert
Schwarzau im Freiwald (NÖ)788 m-24,7 Grad
Mariapfarr (S)1151 m-19,4 Grad
Mariazell (Stmk.)864 m-18,4 Grad
Tamsweg (S)1025 m-17,6 Grad
St. Michael im Lungau (S)1052 m-17,6 Grad
Kernhof-St. Aegyd a. N. (NÖ)679 m-17,5 Grad
St. Jakob im Def. (T)1383 m-17,2 Grad
Seckau (Stmk.)872 m-17,1 Grad

Verantwortlich für diese niedrigen Temperaturen im Winter sind sternenklare und windschwache Nächte. Zudem war die Ausgangsluftmasse, die in den vergangenen Tagen von Nordosten nach Österreich geführt wurde, recht kalt. Die geschlossene Schneedecke in den Alpen wirkt sich ebenfalls dank ihrer guten Abstrahlung positiv auf die Ausbildung tiefer Temperaturen aus.

Weiterhin strenger Frost

Auch in den nächsten Tagen bleibt es knackig kalt. In den Morgenstunden ist vielfach mit strengem Frost zu rechnen. Auch tagsüber zeigt des Thermometer nur Werte um 0 Grad an. Oftmals bleibt es sogar beim Dauerfrost. In 2000 Meter Höhe hat es am Mittwoch zwischen minus 14 und minus 6 Grad mit den höheren Werten im Westen.

TemperaturRadar: So kalt wird es morgenMehr erfahren
06:48
7. Februar 2023

Notstand ausgerufen
Verheerende Waldbrände in Chile

Bei verheerenden Waldbränden sind in Chile mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 1200 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Viele befinden sich auf der Flucht vor den Flammen.

Mehrere 1000 Hektar Wald stehen im Süden Chiles in Flammen. Die Zahl der Brände hat sich seit Freitag von 200 auf fast 300 erhöht. Zahlreiche Häuser wurden beschädigt oder zerstört. In der betroffenen Region rund 500 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile wurden fast 1500 Menschen in Notunterkünften untergebracht.

Am schlimmsten betroffen ist die Gemeinde Santa Juana in der Region Biobío. Dort werden noch mindestens 10 Menschen vermisst. Nach Angaben der chilenischen Innenministerin Tohá ist allein in der vergangenen Woche die gleiche Fläche wie durchschnittlich in einem ganzen Jahr verbrannt. Feuerwehrleute und Bewohner kämpften pausenlos gegen die Flammen.

Auch für die Region Araukarien wurde der Katastrophenzustand ausgerufen. Dieser erlaubt es Regionen, gewisse Rechte einzuschränken und außergewöhnliche Maßnahmen zu ergreifen. So kann etwa das Militär zur Hilfe eingesetzt werden. In Ñuble und Biobío galt bereits der Katastrophenzustand.

Die Ursachen für die Brände waren zunächst noch unklar. Nach Angaben von Behördenvertretern hätten Bewohner trotz großer Hitze und Trockenheit noch Müll verbrannt. 10 Menschen wurden bislang festgenommen, weil sie Feuer vorsätzlich gelegt haben sollen. In der Region waren Temperaturen von mehr als 40 Grad gemessen worden. In dem südamerikanischen Land ist gerade Hochsommer.

(WO/APA)

12:15
6. Februar 2023

14-Tage-Wetter
Betonhoch setzt sich fest

Wetterkarte mit HochdruckgebietenHoch ELISABETH macht sich über weiten Teilen Europas breit.

In dieser Woche übernimmt Hoch ELISABETH die Wetterregie. Es zapft in den nächsten Tagen kontinentale Kaltluft an. Danach dreht die Strömung wieder.

Nach dem Schneechaos vom vergangenen Wochenende kehrt pünktlich zum Ferienbeginn in Wien und Niederösterreich Ruhe in der Wetterküche ein. Hoher Luftdruck macht sich über weiten Teilen Mitteleuropas breit. Zur Wochenmitte herrscht von den Azoren über den Alpenraum bis nach Sibirien hoher Luftdruck.

Damit ist sonniges Winterwetter im Großteil des Landes vorprogrammiert. Nebel- und Hochnebelfelder sind in der ersten Ferienwoche eher die Ausnahme, am ehesten bilden sich Nebelmeere in den südlichen Becken und Tälern aus. Im Bergland strahlt dagegen ohnehin von früh bis spät die Sonne.

Knapp zehn Sonnenstunden sind derzeit möglich. Täglich kommen etwa drei Minuten mehr an Tageslicht dazu. Zudem sollte beim Skifahren wieder an die Sonnencreme gedacht werden, denn die Sonne wird von Tag zu Tag stärker und damit auch die UV-Strahlung.

Eisige Nächte mit strengem Frost

Unter dem Einfluss von Hoch ELISABETH dreht die Strömung auf Ost. Es fließt kältere Luft in den Alpenraum. In 2000 Meter Höhe liegen die Werte um minus 14 Grad, in 3000 Metern um minus 18 Grad. In tiefen Lagen sowie innergebirgs sinkt das Quecksilber zur Wochenmitte ebenfalls kräftig ab.

Was ist ein Kaltluftsee?

Ein Kaltluftsee ist eine Ansammlung von kalter Luft in Senken und Mulden. Solche Kaltluftseen bilden sich oftmals über Nacht aus, wenn die Erdoberfläche und die darüberliegende Luft stark abkühlt. Sie treten häufig in Gebirgstälern auf. Aber auch im Waldviertel gibt es solche Seen.

Bei klarem Himmel und wenig Wind erreichen die Temperaturen in den höher gelegenen und schneebedeckten Alpentälern unter minus 20 Grad. Hier kann es maximal auskühlen. Tagsüber bleibt es dann oft beim Dauerfrost.

TemperaturRadar für MittwochfrühEisige Nächte zeigt das TemperaturRadar in den Tälern Salzburgs und Tirols zur Wochenmitte an.

Auf die Kälte folgen am Wochenende vermehrt Wolken aus Deutschland und Tschechien. Diese bringen aus heutiger Sicht nur ganz vereinzelt ein paar Regentropfen und Schneeflocken.

Hoch bleibt - Kaltluft geht

In der zweiten Semesterferienwoche setzt sich aller Wahrscheinlichkeit ruhiges Winterwetter fort. Für das Bergland bedeutet dies eine weitere sonnige Skiwoche. Ob es auch für die Niederungen dabei bleibt oder ob der Nebel ein ständiger Begleiter wird, lässt sich demnach noch nicht sagen.

In höheren Luftschichten gelangt allerdings etwas mildere Luft nach Österreich. Damit steigen die Temperaturen um die Monatsmitte wieder an.

Welche Arten von Hochs gibt es?Mehr erfahren
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