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WetterTicker - Wetter live verfolgen

11:12
7. Oktober 2022

Video vom Altweibersommer
Goldene Herbstfarben in den Bergen

Bunte Blätter, ein tiefblauer Himmel und angenehme 20 bis 25 Grad – der Altweibersommer gibt derzeit in der Alpenrepublik noch mal alles. In Tirol haben wir das traumhafte Ausflugswetter auf Bildern festgehalten.

Erst vor wenigen Tagen ist es in den Bergen noch wolkenverhangen und kalt gewesen und bis auf 1500 Meter Höhe lag Schnee. Von den meisten Tälern aus ist davon mittlerweile nichts mehr zu sehen. Stattdessen zeigt sich nun der Altweibersommer nach einer kühl-nassen zweiten Septemberhälfte von seiner besten Seite.

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Am Donnerstag unternahmen wir in Tirol eine kleine Rundtour, um die herbstliche Farbenpracht einzufangen. Vom Stubaital aus ging es weiter ins Karwendel. Dort machten wir Abstecher in Seefeld, am wunderschönen Ahornboden und am Achensee.

Am Ahornboden lässt sich jedes Jahr Ende September und Anfang Oktober das Naturschauspiel der Blattverfärbung besonders schön beobachten. Doch was beschert uns eigentlich das gelb und rot schimmernde Laub?

Darum werden die Blätter bunt

Der grüne Farbstoff in den Blättern, das sogenannte Chlorophyll, ist sehr wertvoll, da es für den Baum schwer herzustellen ist. Damit es mit dem Abwurf der Blätter im Spätherbst nicht verloren geht, wird es über den Winter hinweg in den Ästen und im Stamm zwischengelagert. Im Laub bleiben schließlich je nach Baumart die braunen, gelben, orangen oder roten Farbtöne übrig.

Blick von oben auf den AhornbodenAuf dem Ahornboden im Karwendel in Tirol ist nun der Höhepunkt der Laubfärbung.

Um mit der Zwischenlagerung des Chlorophylls nicht zu spät zu beginnen, haben sich die Bäume eine Faustregel angeeignet. Registrieren die kleinen Fotozellen an den Ästen weniger als zwölf Stunden Tageslicht, wird es Zeit dafür.

In engen Alpentälern, wie am Ahornboden, nimmt die Sonnenscheindauer im Herbst aufgrund der steilen Bergwände noch schneller ab als im Flach- und Hügelland. Das ist einer der Gründe, weshalb die Laubfärbung hier aktuell schon sehr weit vorangeschritten ist.

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08:17
7. Oktober 2022

Mondschatten streift Erde
Partielle Sonnenfinsternis bald bei uns

632Die vom Mond "angeknabberte" Sonne bei der in Mitteleuropa partiellen Sonnenfinsternis im März 2015. - © Sven Melchert

Am Mittag des 25. Oktober findet eine partielle Sonnenfinsternis statt. Auch bei uns kann das Himmelsschauspiel beobachtet werden. Am meisten sehen davon kann man diesmal nach Osten hin.

Bei der Sonnenfinsternis am 25. Oktober streicht nur der Halbschatten des Mondes über die Erde. Der Kernschatten, in dem die Finsternis total wäre, verfehlt die Erde aber nur knapp. Mit bis zu 82 Prozent ist der Bedeckungsgrad der Sonne über der Arktis und in Sibirien am größten. In Mitteleuropa erreicht er rund 35 Prozent auf Rügen und gerade mal 15 Prozent im Südwesten der Schweiz.

Zu beobachten ist das Ereignis zur günstigsten Tageszeit am Mittag zwischen 11:15 und 13:20 Uhr mit Höhepunkt kurz nach 12 Uhr mittags. Die folgende NASA-Animation zeigt im größeren Überblick, wie und wo der Halbschatten des Mondes während der Finsternis über die Erde streicht:

gifaniDie Zeiten sind in UTC angegeben. Für die bei uns gültige MESZ gilt jeweils: 2 Stunden hinzuzählen. - © NASA

In Österreich werden im Wiener Raum zum Maximum der Finsternis 30 Prozent, in Salzburg rund 25 Prozent und im äußersten Westen nur gut 20 Prozent der Sonnenscheibe vom vorüberziehenden Neumond verdeckt.

Auch bei der letzten partiellen Sonnenfinsternis über Mitteleuropa am 10. Juni des vergangenen Jahres wurden nur kleine Teile der Sonne vom Mond bedeckt. Im Norden Deutschlands waren es damals immerhin rund 20 Prozent, während in der Schweiz und in Österreich der Bedeckungsgrad nach Süden meist unter 5 Prozent blieb.

Partielle Sonnenfinsternis

+ 21

Wer das Spektakel verfolgen will, sollte aber unbedingt an geeigneten Sonnenschutz für die Augen denken. Weder normale Sonnenbrillen, noch etwa mit Ruß geschwärzte Glasscheiben halten die für unsere Augen gefährlichen UV-Strahlen zurück. So sollte man ohne spezielle Sonnenfinsternis-Brillen oder hochwertige Teleskop-Sonnenfilter nie direkt in die Sonne blicken.

Alternativ kann man die Sonne beispielsweise mit einer Lochkamera auf ein Blatt Papier projizieren. Ob letztlich aber auch das Wetter mitspielen wird, bleibt noch abzuwarten. Wir werden Sie dazu in den Tagen vor dem Ereignis hier im WetterTicker auf dem Laufenden halten.

Sonnenfinsternis in den USA

+ 16
16:10
6. Oktober 2022

Herbstzeit ist Nebelzeit
Trüber Start in den Freitag

Wetterkarte mit Bewölkung für FreitagfrühIn vielen Becken und Tälern bildet sich bis zum Freitagmorgen eine Nebeldecke aus, wie die orangenen Farbtöne auf der Karte andeuten.

Herbstzeit ist bekanntlich Nebelzeit. In den kommenden Stunden sammelt sich besonders in den Becken und Tälern viel feuchte Luft. Damit gibt es Freitagfrüh vielerorts ein graues Erwachen.

Das goldene Herbstwetter geht noch einmal in die Verlängerung. Allerdings mischt am Freitag verstärkt Nebel in der Wetterküche mit. In den vergangenen Tagen bildeten sich Nebel- und Hochnebelfelder nur lokal und wurden meist in den Vormittagsstunden von der Sonne weggeheizt.

Für Freitag deuten die Wettermodelle allerdings reichlich Feuchte in den tieferen Schichten über weite Teile Österreichs an. Damit beginnt der Tag in den typischen Nebelregionen grau in grau. Die klassischen Hotspots dafür sind das Rheintal, das Grazer und Klagenfurter Becken, sowie das Alpenvorland, hier vor allem die Regionen entlang der Donau.

Nicht nur in Gewässernähe gibt es am Freitagmorgen ein graues Erwachen, insbesondere auch manchen Tälern innergebirgs kann das der Fall sein. Häufig löst sich der Nebel bis um die Mittagszeit auf und es erwartet uns ein strahlend blauer Himmel.

Mancherorts könnte es aber den ganzen Tag lang grau in grau bleiben. Der Nebel hält sich vor allem im Seengebiet zwischen Salzburg und Oberösterreich sehr hartnäckig. Auch direkt am Bodensee könnten die Chancen auf Sonnenschein am Nachmittag schlechter stehen als etwa im Walgau.

Eine Bank in der Sonne oberhalb vom Nebel im Tal.Mit einem Spaziergang auf kleine Anhöhen oder Berge kann man dem Nebel getrost entfliehen. Lagen zwischen 800 und 1000 Meter Höhe dürften dabei meist ausreichen.

Ohnehin Sonne von früh bis spät gibt es am Freitag auf den Bergen. Lediglich ein paar harmlose Schleierwolken zieren den Himmel. Eine Feierabendtour oder eine kleine Nachmittagswanderungen lohnt sich auf alle Fälle. Die Sonne geht beispielsweise auf der Rax erst kurz vor 18:30 Uhr unter.

Wetterlexikon: Wissenswertes zum NebelMehr erfahren
11:30
6. Oktober 2022

Kaltfront bringt Schauer
14-Tage-Wetter: Spätsommer macht Pause

Mann mit Hund im NebelEingeschränkte Sicht durch Nebel gibt es in den kommenden Tagen häufig.

Hoch TIMEO hat uns den Altweibersommer gebracht. Eine Kaltfront sorgt am Wochenende für mehr Abwechslung im Wettergeschehen. Danach sieht alles nach einer raschen Rückkehr zu stabilem Hochdruckwetter aus, mit einer Ausnahme.

Der Herbst zeigt sich dieser Tage von seiner goldenen Seite. Die noch starke Oktobersonne und föhniger Südwind treiben die Temperaturen weit über die 20-Grad-Marke hinauf. Allerdings kann es in den klassischen Nebelregionen auch für mehrere Stunden trüb bleiben. Die besten Chancen auf Sonnenschein hat man somit auf den Bergen.

Im Laufe des Samstags erreicht uns eine Kaltfront. Mit im Gepäck hat sie einige kräftige Schauer und mitunter sind in Richtung Tschechien und Bayern auch Blitz und Donner mit dabei. Nach Abzug der Front kehrt aber rasch wieder ruhiges Herbstwetter zurück.

Regen im Süden?

Am wenigsten bekommt man zunächst im Süden des Landes von der Kaltfront mit. Allerdings kann hier ein Italientief am Sonntag und zu Beginn der neuen Woche für Regen sorgen. Diese Entwicklung ist jedoch noch mit Unsicherheiten behaftet.

Eine Wetterkarte zeigt die Verteilung von Hoch- und Tiefdruckgebieten in Europa. Die zwei Hochdruckgebiete TIMEO und ULRICH verbinden sich in der kommenden Woche zu einer Hochdruckbrücke.

Davon abgesehen bringt uns Hoch ULRICH in der kommenden Woche wieder einige ruhige Herbsttage. In den Niederungen und an Flüssen und Seen ist neuerlich mit Nebel oder Hochnebel zu rechnen. Die Temperaturen steigen tagsüber voraussichtlich auf 15 bis 20 Grad. In den Morgenstunden ist mit Werten um 5 bis 10 Grad zu rechnen. Den Eiskratzer braucht man somit vornehmlich in höher gelegenen Alpentälern.

Die Nullgradgrenze steigt aus heutiger Sicht auf rund 3000 Meter Höhe an. Somit herrscht bei teils lebhaftem Westwind im Großen und Ganzen passables Berg- und Wanderwetter.

Erst in Richtung Monatsmitte lässt der Hochdruckeinfluss wahrscheinlich nach. Dann könnten atlantische Tiefdruckgebiete wieder vermehrt in unser Wettergeschehen eingreifen. Aus heutiger Sicht ist aber frühestens im letzten Monatsdrittel mit einem Kaltlufteinbruch zu rechnen.

08:05
6. Oktober 2022

Urlauber aufgepasst
Unwetter drohen auf den Balearen

Auf den Balearen sowie an der Ostküste Spaniens sind am Donnerstag und Freitag schwere Gewitter möglich.Auf den Balearen sowie an der Ostküste Spaniens sind am Donnerstag und Freitag schwere Gewitter möglich.

Unwettergefahr am Mittelmeer: Schwere Gewitter sind am Donnerstag und Freitag möglich. Auf den beliebten Balearischen Inseln sollte man das Wetter beobachten.

Während sich bei uns der Altweibersommer von seiner besten Seite zeigt, drohen an der Ostküste Spaniens und auf den Balearen Unwetter. Bereits heute entladen sich ab dem späten Nachmittag und Abend einzelne Gewitter über dem Iberischen Meer.

Einzelne davon können auch schon das spanische Festland oder die beliebten Ferieninseln Mallorca, Ibiza und Formentera mit Starkregen, Hagel und Sturmböen treffen.

Eine unruhige Nacht zum Freitag steht den Urlaubern bevor. Unsere WetterRadar-Prognose zeigt zahlreiche, teils heftige Gewitter. Eine unruhige Nacht zum Freitag steht den Urlaubern bevor. Unsere WetterRadar-Prognose zeigt zahlreiche, teils heftige Gewitter.

In der Nacht kann es dann eine regelrechte Blitzshow über dem Mittelmeer geben. Wer diese beobachten möchte, sollte allerdings einen guten Sicherheitsabstand zu den Gewittern einhalten. In unserem BlitzRadar können Sie sehen, wie weit die Blitze entfernt sind und ob sich diese nähern.

So fotografieren Sie Blitze

+ 6

In den Morgenstunden des Freitags entladen sich weitere, teils heftige Gewitter. Örtlich ist mit Überflutungen zu rechnen, da die Gewitterwolken nur sehr langsam ziehen werden. Zwischen Alicante und Barcelona sind bis Freitagnacht über 50 Liter Regen pro Quadratmeter möglich. Einige Wettermodelle berechnen punktuell sogar bis zu 200 Liter.

Auf den Belearen sind ebenfalls 20 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter möglich. Dort, wo die stärksten Gewitter drüber hinwegziehen, sind sogar noch größere Mengen denkbar. Am Wochenende beruhigt sich das Wetter wieder.

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