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WetterTicker - Wetter live verfolgen

14:00
2. Dezember 2022

Wechselhafte Aussichten
14-Tage-Wetter: Sonne feiert Comeback

Bäume mit Schnee im SonnenaufgangZusätzlich zur zauberhaften Winterlandschaft gibt es in den kommenden Tagen auch wieder mehr Sonnenschein.

Italientiefs bringen uns derzeit den Winter. Besonders auf den Bergen fällt in den kommenden Tagen einiges an Schnee. Von Westen her setzt sich aber mildere Luft durch.

Über Nord- und Osteuropa dominieren aktuell zwei Hochdruckgebiete, die uns kalte Winterluft bringen. Von Italien her ziehen gleichzeitig einige Tiefs heran. Diese sorgen besonders an der Alpensüdseite für Regen und Schnee.

Im Gegenzug kommt nördlich der Alpen föhniger Südwind auf. Dieser öffnet von Vorarlberg bis Oberösterreich einige Wolkenfenster. Somit scheint in vielen Regionen erstmals in dieser Woche die Sonne. Im Flachland, wie z.B. in Linz oder Wien bleibt es voraussichtlich meist trüb.

Gegen Ende des zweiten Adventwochenendes bringt ein Tief, von Südostfrankreich her kommend, weiteren Schwung ins Wettergeschehen. Aus heutiger Sicht fällt zwischen Vorarlberg und Kärnten immer wieder Regen und Schnee. Allerdings steigt die Schneefallgrenze auf 700 bis 1300 Meter Höhe. Der aufkommende Wind aus West bis Südwest bringt nämlich mildere Luft.

Eine Wetterkarte zeigt die Verteilung von Hoch- und Tiefdruckgebieten in Europa. Ein Tief südwestlich von uns bringt etwas mildere Luft. Sehr kalte Polarluft am Rand eines Hochs zieht voraussichtlich in Richtung Britische Inseln.

In Summe können sich die Regionen zwischen der Silvretta und den Karawanken über einige Zentimeter Neuschnee freuen. Aktuelle Berechnungen gehen gebietsweise von maximal 80 bis 100 Zentimeter Neuschnee aus. Der meiste Schnee fällt wahrscheinlich auf den Bergen Osttirols und Oberkärntens.

Im weiteren Verlauf beruhigt sich das Wetter für ein paar Tage. Zum Nikolaus gibt es auch Geschenke in Form von Sonnenschein. Außerdem bleibt es in den meisten Regionen trocken bei teils milder Luft. Je nach Sonnenschein und Nebel sind 0 bis plus 10 Grad möglich.

In Richtung Feiertag formiert sich über Norditalien wahrscheinlich das nächste Tief. Nach heutigem Stand schneit es vor allem im Westen und Süden immer wieder. Am dritten Adventwochenende könnte ein Zwischenhoch für sonniges Winterwetter sorgen. Dieses Wetterfenster gilt es auszunutzen, denn im Westen lauern wohl die nächsten Tiefdruckgebiete. In diesem Dezember bleibt es somit weiterhin turbulent.

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13:12
2. Dezember 2022

Extreme Kälte in Ostasien
Vielfach schon unter minus 40 Grad

meteo, previsione, temperature, gelo, freddo, inverno, mongoliaExtreme Temperaturen um minus 40 Grad werden derzeit in Teilen der Mongolei gemessen.

Ein großer Teil Ostasiens und Kanadas wird seit Tagen von extremer Kälte heimgesucht. Mancherorts wurden bereits Rekordwerte für Ende November erreicht. Die Kälte verschärft sich weiter.

Extrem kalte Luft strömt derzeit von der sibirischen Arktis nach Süden. Sie hat inzwischen auch den Norden Chinas und die Mongolei erreicht. Dort wurden in einer Höhenlage von nur 1300 Metern Werte von bis zu minus 41 Grad gemessen. Weil derart eisige Luft sehr dicht und schwer ist, liegt auch der Luftdruck in den betroffenen Regionen mit rund 1050 Hektopascal auf Rekordniveau.

Extreme KälteIn Oimjakon am Kältepol Sibiriens wurden Anfang der Woche sogar schon extreme minus 51 Grad erreicht.

In den kommenden Tagen verschärft sich die strenge Kälte weiter. In der Region um Oimjakon, im ostsibirischen Jakutien, sind dann nachts wiederholt Werte unter minus 50 Grad zu erwarten und tagsüber steigen sie nur wenig an. Auch an den Küsten des Ochotskischen Meeres werden dann mit bis zu minus 30 Grad für Anfang Dezember rekordverdächtig eisige Werte erreicht.

Ein Teil dieser extrem kalten Luft strömt südostwärts in Richtung Japan, wo sie über dem vergleichsweise warmen Meer sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen kann. Wie unser WetterRadar zeigt, kommt es zum "Ocean Effect Snow", einer Sonderform des sogenannten Lake-Effekts, bei dem massive Schneefälle entlang der Westküste der japanischen Inseln gewaltige Schneemassen hinterlassen.

In Kanada ebenfalls eisig

Auch über dem Norden des amerikanischen Kontinents herrscht bereits tiefstes Winterwetter. Selbst in den südlichen Regionen der kanadischen Provinzen Alberta, Saskatchewan oder Manitoba liegen die Höchstwerte zum Teil unter minus 20 Grad.

Nachts wurden in der Gegend um Albertas Hauptstadt Edmonton eisige minus 30 Grad verzeichnet. Wohlgemerkt, die Stadt liegt auf gleicher Breite wie Hamburg. Anderorts sanken die Werte gar auf unter minus 40 Grad. Örtlich wurden sogar Kälterekorde geknackt.

TemperaturRadar KanadaNachts fallen die Temperaturen in Kanada in einigen Regionen unter minus 30 Grad.
09:33
2. Dezember 2022

Winterwetter pur
Hier wird es heute weiß

Pünktlich zum zweiten Adventwochenende wird es in vielen Landesteilen wieder winterlich. Glühwein und Punsch können Freitagabend in einer weißen Umgebung genossen werden. Eine Ausnahme gibt es allerdings.

Der Winter klopft am Freitag nahezu landesweit wieder an. Im Süden sind in den vergangenen Stunden bereits einige Zentimeter Neuschnee gefallen. So schneit es derzeit etwa in Villach, Klagenfurt und auch Graz. In der steirischen Landeshauptstadt ist es in diesem Winter sogar das erste Mal.

Der Schneefall breitet sich nun auf weitere Landesteile aus. Ab Mittag rieseln auch im Norden Flocken vom Himmel. Dann kommen Wintergefühle auch in tiefen Lagen Oberösterreichs, Niederösterreichs und im Burgenland auf. Sogar in Wien kann es kurz wieder einmal weiß werden, wie unsere WetterRadar-Animation zeigt. Im Süden klingt der Schneefall am Nachmittag dann langsam ab.

Regentropfen nur ganz vereinzelt

Webcambilder mit Schneefall aus ÖsterreichIn Villach werden die Schneeflocken immer dicker, auf den Dächern liegt schon Schnee (links). Die Landschaft entlang der Südsteirischen Weinstraße hat bereits ein dünnes Winterkleid übergestreift (rechts). - © PanoCloud.com und panomax.com

Die Schneefallgrenze liegt meist zwischen 200 und 300 Metern, nur Richtung Westen ist sie etwas höher. In Tirol etwa ist teilweise unter 800 Metern auch mit ein paar Regentropfen zu rechnen.

Fast gänzlich leer geht in Bezug auf die weiße Pracht Vorarlberg aus. Hier bleibt es bei vielen Wolken am Freitag weitgehend trocken. Nur rund um den Arlberg und im östlichen Bregenzerwald stehen die Chancen für ein paar Flocken gut.

Viel Neuschnee kommt heute allerdings nicht zusammen. Auf den Bergen sind es zwischen 5 und 10 Zentimeter, sonst meist nur wenige Zentimeter.

Die Karte zeigt die Druckverteilung in etwa 5,5 Kilometer Höhe.Die Karte zeigt die Druckverteilung in etwa 5,5 Kilometer Höhe. Ein Tief in diesen Höhenschichten beschert uns das winterliche Wetter.

Das Winterintermezzo bringt uns ein Tiefdrucksystem in großer Höhe. Es befindet sich direkt über dem Alpenraum und steuert feuchte Mittelmeerluft zu uns. In den kommenden Tagen formieren sich immer wieder neue Höhentiefs. Damit hält die eher trübe Wetterphase vorläufig an. Die gute Nachricht zum Schluss: Durch die Tiefs schneit es immer wieder mal, besonders südlich des Alpenhauptkamms sind größere Neuschneemengen zu erwarten.

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08:55
2. Dezember 2022

Rezeptidee des Tages
Glühwein ohne Alkohol

Glühwein trinken gehört zur Adventszeit dazu, Gewürze wie Nelken und Zimt gehören dazu. Mit den typischen Gewürzen wie Nelken und Zimt wird der Glühwein zu einer leckeren Verführung.

Glühwein gehört zur Vorweihnachtszeit einfach dazu. Für den zweiten Advent möchten wir Ihnen eine leckere und gesunde Variante des Glühweins zum Selbermachen vorstellen: Der Cranberry-Apfel-Glühwein ohne Alkohol und Zucker.

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Dafür benötigen Sie je einen halben Liter Apfelsaft und Cranberrysaft, 125 Milliliter Orangensaft, 100 Gramm frische Cranberrys, 2 Esslöffel Agavendicksaft, 1 bis 2 Zimtstangen, 3 Nelken und 1 Bio-Orangen-Scheibe. Alles wird in einem Topf erwärmt und mindestens für 1 Stunde stehengelassen.

Wissenswertes zum Weihnachtsbaum

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07:46
2. Dezember 2022

Feuriges Naturschauspiel
Lavafontänen aus Hawaiis größtem Vulkan

Auf Hawaii geht der Ausbruch des Mauna Loa unvermindert weiter. Lavafontänen schießen Dutzende von Metern hoch in den Himmel. Besiedelte Gebiete sind bisher aber nicht in Gefahr..

Seit vier Tagen spuckt der Manua Loa auf Hawaii Lava und vulkanische Gase. Lavaströme fließen an der Nordostflanke des Feuerberges hangabwärts, stellen für bewohnte Gebiete vorläufig aber keine Bedrohung dar.

Lavaströme bei NachtWeithin leuchten die Lavaströme des Mauna Loa bei Nacht.

Nach Angaben der amerikanischen Erdbebenwarte USGS hat einer der Lavaströme allerdings die Straße zum meteorologischen Observatorium blockiert. Im Laufe des Freitags dürfte auch eine wichtige Verbindungsstrecke zwischen dem Osten und dem Westen der Insel von der Lava unterbrochen werden.

Der mehr als 4100 Meter hohe Mauna Loa gilt als der größte aktive Vulkan der Welt. Er liegt auf der größten Insel des US-Bundesstaats Hawaii. Bei seinem jüngsten Ausbruch im Jahr 1984 floss ein 25 Kilometer langer Lavastrom bis nah an die Stadt Hilo heran.

Schon gewusst?

Am Mauna Loa wird seit 1958 der Kohlendioxid-Gehalt der Luft gemessen. Es ist die längste kontinuierliche Aufzeichnung der Kohlendioxid-Konzentration.
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