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14-Tage-Wetter Österreich: Spätsommer macht Pause

16:12
7. Oktober 2022

Kaltfront bringt Schauer
14-Tage-Wetter: Spätsommer macht Pause

Mann mit Hund im NebelEingeschränkte Sicht durch Nebel gibt es in den kommenden Tagen häufig.

Hoch TIMEO hat uns den Altweibersommer gebracht. Eine Kaltfront sorgt am Wochenende für mehr Abwechslung im Wettergeschehen. Danach sieht alles nach einer raschen Rückkehr zu stabilem Hochdruckwetter aus, mit einer Ausnahme.

Der Herbst zeigt sich dieser Tage von seiner goldenen Seite. Die noch starke Oktobersonne und föhniger Südwind treiben die Temperaturen weit über die 20-Grad-Marke hinauf. Allerdings kann es in den klassischen Nebelregionen auch für mehrere Stunden trüb bleiben. Die besten Chancen auf Sonnenschein hat man somit auf den Bergen.

Im Laufe des Samstags erreicht uns eine Kaltfront. Mit im Gepäck hat sie einige kräftige Schauer und mitunter sind in Richtung Tschechien und Bayern auch Blitz und Donner mit dabei. Nach Abzug der Front kehrt aber rasch wieder ruhiges Herbstwetter zurück.

Regen im Süden?

Am wenigsten bekommt man zunächst im Süden des Landes von der Kaltfront mit. Allerdings kann hier ein Italientief am Sonntag und zu Beginn der neuen Woche für Regen sorgen. Diese Entwicklung ist jedoch noch mit Unsicherheiten behaftet.

Eine Wetterkarte zeigt die Verteilung von Hoch- und Tiefdruckgebieten in Europa. Die zwei Hochdruckgebiete TIMEO und ULRICH verbinden sich in der kommenden Woche zu einer Hochdruckbrücke.

Davon abgesehen bringt uns Hoch ULRICH in der kommenden Woche wieder einige ruhige Herbsttage. In den Niederungen und an Flüssen und Seen ist neuerlich mit Nebel oder Hochnebel zu rechnen. Die Temperaturen steigen tagsüber voraussichtlich auf 15 bis 20 Grad. In den Morgenstunden ist mit Werten um 5 bis 10 Grad zu rechnen. Den Eiskratzer braucht man somit vornehmlich in höher gelegenen Alpentälern.

Die Nullgradgrenze steigt aus heutiger Sicht auf rund 3000 Meter Höhe an. Somit herrscht bei teils lebhaftem Westwind im Großen und Ganzen passables Berg- und Wanderwetter.

Erst in Richtung Monatsmitte lässt der Hochdruckeinfluss wahrscheinlich nach. Dann könnten atlantische Tiefdruckgebiete wieder vermehrt in unser Wettergeschehen eingreifen. Aus heutiger Sicht ist aber frühestens im letzten Monatsdrittel mit einem Kaltlufteinbruch zu rechnen.

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