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14-Tage-Wetter Österreich: Kontinentale Kaltluft im Anmarsch

10:01
6. Februar 2023

14-Tage-Wetter
Kontinentale Kaltluft im Anmarsch

Das TemperaturRadar zeigt für Dienstagfrüh Frost im ganzen Land.Nach sternenklaren Nächten sinkt in der kommenden Woche die Temperatur verbreitet unter den Gefrierpunkt, wie das TemperaturRadar zeigt.

In den vergangenen Tagen hat es besonders in den Nordalpen ordentlich geschneit. Pünktlich zum Start in die Semesterferien ändert sich nun das Wetter. Die Lawinensituation bleibt vorerst angespannt.

Mehrere Tiefdruckgebiete haben ihre weiße Pracht über den Alpen entladen. Besonders viel hat es vom Karwendel bis zum Semmering geschneit. Hier sind auf den Bergen um eineinhalb Meter Neuschnee zusammengekommen. Die Folgen sind zahlreiche gesperrte Straßen und Lawinenabgänge.

Das Wochenende bringt besonders in den Nordstaulagen weitere Schneefälle, im Flachland fällt dagegen meist Regen. Der Süden geht bei kräftigem Nordföhn leer aus. Hier dominiert vielmals strahlender Sonnenschein.

Verkehrschaos und LawinentoteLesen Sie auch

Auf den Bergen, direkt am Alpenhauptkamm, bläst der Nordwestwind teilweise in Sturmstärke. Im Lauf des Wochenendes lässt der Wind allerdings immer mehr nach und flaut zum Wochenstart verbreitet ab.

Eine Wetterkarte zeigt die Verteilung von Hoch- und Tiefdruckgebieten in Europa. Ein Hoch breitet sich über Mitteleuropa aus. Dabei wird Österreich besonders zu Beginn der Woche von kalter Kontinentalluft erfasst.

Die erste Woche der Semesterferien steht dann ganz im Zeichen von Wetterberuhigung. Die Tiefs ziehen ab und hoher Luftdruck breitet sich über weite Teile des Alpenraums aus. Das bedeutet vor allem für die Gebirgsregionen viel Sonnenschein und eine gute Sicht. In jedem Fall gilt es sich dick einzupacken. Auf 2000 Meter Höhe liegen die Temperaturen um minus 10 bis minus 5 Grad.

Nahezu perfektes Bergwetter

Gepaart mit dem frischen Neuschnee und dem abflauenden Wind bedeutet das wohl ideale Bedingungen auf den Pisten. Einzig die Lawinengefahr ist besonders zu Beginn der Woche im Auge zu behalten. Von Touren abseits der gesicherten Pisten ist in jedem Fall abzuraten. Die Lawinensituation wird sich im Lauf der kommenden Woche aber entspannen.

Strahlend blauer Himmel und tief verschneite LandschaftEin strahlend blauer Himmel und eine tief verschneite Landschaft: So wird es in den Semesterferien vielerorts aussehen.

Auch abseits der Gebirgsregionen hat das Wetter einiges zu bieten. In vielen Landesteilen scheint meist die Sonne, die Neigung zu Hochnebel oder Nebel ist aus heutiger Sicht eher gering. Höchstwerte liegen dabei vielerorts zwischen minus 1 und plus 6 Grad.

Eisige Nächte in Sicht

Knackig kalt werden allerdings die klaren Nächte. In den schneebedeckten Alpentälern rasseln die Temperaturen ordentlich in den Keller. In der ersten Wochenhälfte sind hier sogar zweistellige Minusgrade unter minus 15 Grad möglich. Danach kommt es allmählich zu einer Frostmilderung.

Das stabile Hochdruckwetter bleibt uns wahrscheinlich bis zur Monatsmitte erhalten. Die zweite Runde der Semesterferien bringt somit wieder einen Mix aus Sonnenschein und Wolken bei winterlicher Kaltluft. Allerdings gibt es auch Optionen, dass Tiefdruckgebiete vom Atlantik wieder näher zu uns kommen. Ob sie die Hochdruckgebiete wirklich verdrängen können, bleibt abzuwarten.

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